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Im Kielwasser des Odysseus – Mittelmeertörns zum Mitsegeln

Das Mittelmeer – Wiege der Seefahrt

Joseph Conrad nannte das Mittelmeer „die Wiege“ der Seefahrt. „Als Schauplatz abenteuerlicher Reisen kommt kein Meer dem Mittelländischen gleich – dem Binnenmeer, das den Alten so unermesslich und so voller Wunder erschien.“
Zwischen der Straße von Gibraltar – den antiken „Säulen des Herkules“ im Westen und den Dardanellen im Osten erstreckt es sich über eine Fläche von rund 2,5 Millionen Quadratkilometern, seine größte Tiefe beträgt rund 5.200 Meter. 23 Staaten grenzen an seine Küsten. Die Strecken über See können beachtlich sein – so sind es zum Beispiel von Gibraltar bis Sizilien rund 1.000 Seemeilen (rund 1.850 Kilometer). Zwischen der Cote d’Azur und der Küste Tunesiens liegen rund 460 Seemeilen (rund 850 Kilometer).

Segeltörn auf dem Mittelmeer – klassisches Segelerlebnis

Kein anderes Meer bietet eine so große Fülle reizvoller Segelreviere mit unterschiedlichsten Küstenlandschaften, Wetterbedingungen und kulturellen Highlights.
Dem Fahrtensegler erschließen sich hier immer wieder neue Möglichkeiten für erlebnisreiche Törns – ob man lange Seestrecken zurücklegen möchte oder geruhsam von Hafen zu Hafen, von Insel zu Insel, von Bucht zu Bucht auf Entdeckungsfahrt geht.
Ein bei den deutschen Seglern – ob auf eigenem Kiel oder auf einer Charteryacht –  besonders beliebtes Revier ist das westliche Mittelmeer mit der spanischen Südwestküste und der Costa Brava, den Balearen und der Côte d’Azur. Vor der italienischen Küste bietet der Toskanische Archipel reizvolle Törnstrecken. Seglerische und landschaftliche Highlight s sind Korsika und Sardinien. In den letzten Jahren ist die Inselwelt Kroatiens ein bevorzugtes Segelrevier geworden. Auch die Türkische Riviera und die Ägäis ziehen immer mehr Segler an. Für Langzeitsegler ist eine Mittelmeer-Rundreise  ein Traumtörn.

Segeltörn auf dem Mittelmeer – Wind und Wetter

Nicht nur seine Küstenlandschaften, seine Städte und seine kulinarische Vielfalt prägen das Mittelmeer. Es sind auch seine Winde, die es einzigartig machen – Bora, Gregale, Levanter, Libeccio, Meltemi, Mistral, Schirokko, Tramontana und andere. Wer das Mittelmeer besegeln will, sollte sich vorher intensiv mit den Winden des gewählten Reviers beschäftigen. Mittelmeer-Einsteigern  wird empfohlen, sich zunächst einer erfahrenen Schiffsführung anzuvertrauen.
Das Mittelmeerwetter bietet die ganze Bandbreite der Wetter-Ereignisse, von Flautentagen mit spiegelglatter See bis zu Starkwind und Sturm mit beachtlichen Wellenhöhen. Das Mittelmeer ist also nicht nur ein Wellness-Pool, sondern auch für handfeste Überraschungen gut – schon Odysseus hat dies auf seiner legendären Reise erfahren.  Die Herbststürme im Golf von Lyon zum Beispiel sind selbst von harten Seeleuten gefürchtet.  
Eine besondere Herausforderung  für Segler ist die an ihrer engsten Stelle zwischen Europa und Afrika nur rund 14 Kilometer schmale Straße von Gibraltar – sie ist mit bis zu 300 Schiffen täglich eine der meistbefahrenen Wasserstraßen weltweit. Die Passage oder Überquerung verlangt höchste Aufmerksamkeit, zumal wenn Gegenwind und -strömung die Navigation erschweren. Vorausschau fordert auch der Düseneffekt an Inseln und Vorgebirgen, weil hier ein zunächst moderater Wind überraschend heftig zunehmen kann.

Beliebte Segeltörnreviere und -routen im Westlichen Mittelmeer

  • Elba und Toskanischer Archipel  
  • Rund Korsika und Sardinien
  • Von Elba zur Côte d’Azur
  • Von Gibraltar nach Ibiza und Mallorca
  • Rund um die Balearen – Mallorca,  Menorca, Formentera, Ibiza,
  • Von Mallorca nach Elba
  • Von Elba nach Ponza, Ischia, Capri, Amalfi, Paestum

Der DHH bietet erlebnisreiche Segeltörns zum Mitsegeln auf dem Mittelmeer
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