Kanarische Inseln – Wintertörns zum Mitsegeln

Kanarische Inseln –  das Atlantik-Erlebnis

Wenn in den nordeuropäischen Revieren die Boote an Land stehen, zieht es immer mehr Segler zu den Kanarischen Inseln. Hier sorgen der Golfstrom und ein warmer Wind aus der Sahara auch in den Monaten von November bis April für ein mildes Sommerklima. So kann man bei Luft- und Wassertemperaturen um plus 20 Grad vor den Küsten und zwischen den Kanareninseln Atlantik-Segelerlebnis pur genießen.
Der Archipel der Kanaren, rund 300 Seemeilen westlich der afrikanischen Küste auf dem 28. Grad nördlicher Breite, besteht aus sieben Hauptinseln, die beiden größten sind Teneriffa und Gran Canaria.
Die Kanaren -Inseln sind die Gipfel gewaltiger Vulkane, sie überraschen mit ihrer landschaft¬lichen Vielfalt: endlose Sandstrände, gewaltige Dünen, bizarre Mondlandschaften, üppige tropische  Wälder – und über allem der über 3.700 Meter hohe Pico deTeide auf Teneriffa. Wo immer der Segler auch an Land geht: Überall auf den Kanaren erwarten ihn faszinierende Eindrücke.

Kanarische Inseln – „Trainingsrevier“ für Hochseesegler

Das Revier um die Kanarischen Inseln ist ideal für den Einstieg ins „richtige“ Hochseesegeln – vor allem auch für sportlich ambitionierte Mitsegler. Ein beliebter Start- und Zielhafen ist Puerto de Mogán an der Südwestküste von Gran Canaria. Von hier führen die Segeltörns je nach Zeitplanung und Wetterlage  in Richtung Westen nach Teneriffa, Gomera und Las Palmas oder auf Nordostkurs nach Fuerteventura und Lanzarote.
Puerto de Mogán ist auch der „Heimathafen“ für die Kanaren-Törns des DHH. Auf den modernen Yachten des DHH können Mitsegler unter erfahrener Schiffsführung erste Hochsee-Erfahrungen sammeln oder sich auf einen selbstständigen Atlantik-Törn vorbereiten.
Für Transatlantiksegler sind die Kanarischen Inseln das „Sprungbrett“ in die Karibik. Auf Gran Canaria startet auch die Atlantic Rally for Cruisers ARC, zu der sich jedes Jahr rund 200 Segelyachten versammeln, um gemeinsam auf der Barfußroute über den Großen Teich zu segeln. Auch hier bietet der DHH Plätze für aktive Mitsegler an.

Kanarische Inseln – Wind und Wetter

Die Inseln liegen auf dem Weg der nordöstlichen Winddrift, die Atlantiksegler auf dem Kurs in die Karibik nutzen. Das meist schöne Wetter darf den Segler aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Passat in den Wintermonaten oft recht kräftig weht.
Mit Fallwinden an hohen Küsten und Düseneffekten zwischen Inseln und an Kaps ist immer zu rechnen. Dann kann die Windstärke innerhalb kurzer Distanz von harm-losen 2 Bft auf ruppige 6 Bft steigern und das Segeln recht „nass“ werden. Die Crews müssen konzentriert bei der Sache sein und sich auf schnelle Segel- und Reffmanöver einstellen. Zu beachten sind auch die oft kräftigen Strömungen zwischen den Inseln. Als Mitsegler kann man hier viel lernen!
Durch die exponierte Lage vor der afrikanischen Küste kann die Atlantikdünung um die Kanaren schon eine beeindruckende Höhe erreichen. Wegen der großen Wassertiefen sind die Wellen jedoch recht lang, und bei besonders unangenehmen Bedingungen kann es in Lee der Inseln immer noch einigermaßen „gemütlich“ sein.

Beliebte Törnziele auf den Kanarischen Inseln

Gran Canaria – die drittgrößte der Kanarischen Inseln und Tourismus-Spitzenreiter. Ihre Küsten sind im Norden und Westen schroff, mit steilen Felsklippen, im Osten und Süden locken herrliche Sandstrände. Besonders als Start- und Zielhafen für Segeltörns ist Puerto de Mogán im Südwesten. In Las Palmas startet die ARC.

Teneriffa – die größte Kanaren-Insel und zugleich die höchste: Der ehemalige Vulkan Pico de Teide erhebt sich auf 3.718 Meter. Yachtsegler finden unter anderem eine moderne Marina im Zentrum der Hauptstadt Santa Cruz und können von dort die Naturschönheiten Teneriffas entdecken.

Fuerteventura – berühmt für ihre Badestrände, ein Paradies für Surfer – und auch bei Seglern auf Kanarentörns beliebt. Sehenswert sind die großen Dünen im Inselinneren.

Lanzarote – an der Ostküste der Insel liegt Puerto Calero eine der besten Marinas der Kanaren. Nicht allzu weit entfernt davon das Museum Taro de Tahiche im ehemaligen Wohnhaus des legendären Künstlers César Manrique.

La Gomera – hier findet man im Nationalpark vonGarajonay einen der ältesten Naturwälder der Erde.

La Palma und El Hierro – die westlichsten der Kanaren und schon einen größeren „Schlag“ von Gran Canaria entfernt. Ein Highlight auf La Palma ist ein Landausflug auf der Ruta de los Volcanes. Das wilde El Hierro war vor Kolumbus der westlichste Punkt der bekannten Welt.

Zu den Kanaren-Segeltörn-Angeboten des DHH

DHH-Programm 2019

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